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Windows 2000 48-Bit-LBA

Posted on in Hardware, Windows

Mich hätte gerade fast der Schlag getroffen. Ein Fileserver hier läuft trotz recht aktueller Hardware (Gigabyte GA-P35-DS3, C2D E4500) noch unter Windows 2000, weils das einfach noch tut. Da der Platz auf den momentan via Software gespiegelten 400GB IDE-Platten langsam recht knapp wird, wurden zwei 1TB SATA-Platten angeschafft, die ich gerade einbauen und über das onboard RAID des Mainboards laufen lassen wollte. Im Prinzip ja kein Problem. Neue Platten rein, den Controller (und zwar nur den Controller, an dem die neuen Platten hängen) auf RAID umgestellt, ins RAID-Setup und ab geht die Post. Denkste. Bis zum RAID-Setup hat alles problemlos gelappt. Als ich dann Windows bootete poppten auf einmal jede Menge Treiberinstallationsfenster für IDE-Kanäle und alles andere mögliche auf. Hab das mal durchlaufen lassen, aber nach einem Blick in die Datenträgerverwaltung war zwar das neue RAID-Array da, jedoch wurden die 2 alten Platten als unformatiert und mit nur 128GB Kapazität dargestellt. Habe dann auf Verdacht mal die Mainboard-CD rausgekramt und alle Chipsatztreiber nochmals drübergebügelt, nach einem Reboot jedoch das selbe Bild. Über big Google habe ich dann das hier gefunden, was eigentlich nur für Win2k kleiner SP3 gilt. Habs aber trotzdem versucht und als nach dem mittlerweile 3ten Reboot das auf der IDE-Platte liegende Hintergrundbild erschien war die Welt wieder in Ordnung. Jetz läuft gemütlich robocopy, der die alten Daten hoffentlich über Nacht auf die neuen Platten schiebt…ich hasse Computer(probleme) ;)

Linux Software RAID1 defekte Platte tauschen

Posted on in How-Tos, Linux, Server

Da auf meinem Rootserver zum wiederholten Mal Probleme mit der zweiten Festplatte (/dev/sdb) auftraten, wurde diese soeben im Rechenzentrum getauscht (ein Lob an Hetzner für den schnellen Support). Da die Platte Bestandteil eines Software RAID1-Verbunds ist, kurz die Schritte zum Entfernen und anschließenden Reaktivieren der Platte.

Zuerst alle Partitionen der Platte auf faulty setzen und anschließend aus dem jeweiligen Array entfernen:

mdadm /dev/md0 --set-faulty /dev/sdb1
mdadm /dev/md0 --remove /dev/sdb1
mdadm /dev/md1 --set-faulty /dev/sdb2
mdadm /dev/md1 --remove /dev/sdb2
mdadm /dev/md2 --set-faulty /dev/sdb6
mdadm /dev/md2 --remove /dev/sdb6

Nach dem Tausch der Platte muss zuerst die Partitionstabelle auf die neue Platte kopiert werden:

sfdisk -d /dev/sda | sfdisk /dev/sdb 

Anschließend können die Partitionen wieder zu den jeweiligen Arrays hinzugefügt werden:

mdadm /dev/md0 --add /dev/sdb1
mdadm /dev/md1 --add /dev/sdb2
mdadm /dev/md2 --add /dev/sdb6

Über folgende Ausgaben kann der Resync der Arrays dann überprüft werden:

mdadm --detail /dev/md2
cat /proc/mdstat